{"id":129,"date":"2017-03-01T09:33:43","date_gmt":"2017-03-01T08:33:43","guid":{"rendered":"http:\/\/liap.eu\/?page_id=129"},"modified":"2021-12-07T14:31:43","modified_gmt":"2021-12-07T13:31:43","slug":"programm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/liap.eu\/index.php\/de\/programm\/","title":{"rendered":"\u00dcber uns"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>PROGRAMM<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">LIA ist ein gemeinn\u00fctziges Atelierprogramm. Es f\u00f6rdert internationale K\u00fcnstlerInnen, indem es ihnen gro\u00dfz\u00fcgige Ateliers, Ausstellungsm\u00f6glichkeiten im In- und Ausland und kulturelle Betreuung bietet. Das Programm vernetzt junge K\u00fcnstler mit der lokalen und internationalen K\u00fcnstlerschaft der Spinnerei.<\/h2>\n\n\n\n<p>Seit 2007 haben am&nbsp;Programm mehr als 300 K\u00fcnstler aus 40 Nationen teilgenommen. Regelm\u00e4\u00dfig stattfindende Open Studios gew\u00e4hren einem vielseitig interessierten Publikum Zugang zur Kunst am Ort ihrer Entstehung. Damit versucht das LIA, eine pers\u00f6nliche N\u00e4he zur Kunstproduktion herzustellen, indem es Gespr\u00e4che \u00fcber Kunst im Rahmen seiner Akteure und Einblicke in k\u00fcnstlerische Arbeitsprozesse erm\u00f6glicht. Monatlich geladene Gastkritiker begleiten die K\u00fcnstler. Ebenso werden Besuche in Leipziger K\u00fcnstlerateliers organisiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/IMG_6273.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"5616\" height=\"3744\" src=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/IMG_6273.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6033\" srcset=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/IMG_6273.jpg 5616w, https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/IMG_6273-300x200.jpg 300w, https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/IMG_6273-768x512.jpg 768w, https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/IMG_6273-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 5616px) 100vw, 5616px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>KOOPERATIONEN &amp; NETZWERK<br><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>LIA steht unter der Schirmherrschaft des Oberb\u00fcrgermeisters Burkhard Jung. Seit Gr\u00fcndung des Programms im Jahr 2007 ist BMW Hauptpartner. Die New York Academy of Art NYC sowie die School of Visual Arts New York f\u00f6rdern das LIA seit mehr als zehn Jahren. Das Royal Institute of Technology Melbourne und die Sydney University sind feste Programmpartner, deren Stipendiaten mit einer Abschlussausstellung in der Botschaft von Australien in Berlin weiterhin unterst\u00fctzt werden. Die STAL Galerie sowie der Deutsch-Omanische Freundschaftsverein unterst\u00fctzen omanische K\u00fcnstler. Das Referat f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig f\u00f6rderte bisher die Partnerst\u00e4dte Kiew, Addis Abeba, Herzlya, Lyon, Bologna, Krakau und Brno mit einem Gastaufenthalt f\u00fcr K\u00fcnstler in Leipzig. Daraus ergaben sich Projekte, die f\u00fcr die Stadt Leipzig realisiert wurden. Lada Nakonechna \u00fcberlie\u00df unter anderem der Universit\u00e4tsbibliothek Leipzig Albertina die 100 qm gro\u00dfe Wandzeichnung \u201ePerspektive\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus wurden Ausstellungen im In- und Ausland organisiert beispielsweise an der New York Academy of Art New York City 2009, Berlin Caps Lock Projects 2010, Leipziger Messe 2012, Goethe-Institut Paris 2014 und Marseille, Lyon sowie Madrid 2015, 2014, 2015 und 2016 Paradigma Plagwitz in Leipzig, 2018 die Jubil\u00e4umsausstellung Sedimente in der Spinnerei und 2019 Gaze Shift gemeinsam mit dem Ausw\u00e4rtigem Amt in Indianapolis und New York City letztere an der School of Visual Arts NYC. 2019 realisierten wir das Projekt Nordic Leipzig als L\u00e4nderschwerpunkt Nordeuropa mit den jeweiligen Goethe-Instituten. 2020 vollziehen wir das Regionalprojekt S\u00fcdostasien Pacific Leipzig. Bei beiden Projekten entsteht eine Grafikedition mit dem <strong>Vlado &amp; Maria Ondrej &#8211; Atelier f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Radierung Leipzig<\/strong>. Sie macht die Zusammenarbeit vor Ort mit der lokalen K\u00fcnstlerschaft besonders sichtbar.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone\"><a href=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/D70_2206.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"665\" src=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/D70_2206.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6030\" srcset=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/D70_2206.jpg 1000w, https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/D70_2206-300x200.jpg 300w, https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/D70_2206-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption>Lada Nakonechnas 100qm gro\u00dfe Wandzeichnung&#8221;Perspektive&#8221; wurde 2011 als Gemeinschaftsprojekt der Universit\u00e4tsbibliothek Albertina Leipzig und LIA im Lesesaal der Bibliothek er\u00f6ffnet.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong> KONZEPT<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Das LIA ist eine gemeinn\u00fctzige GmbH. Sie wird aus privaten Mitteln des Kultursponsorings, durch Spendeneinnahmen und Programmgeb\u00fchren seiner internationalen Partner finanziert. Das LIA sucht daher langfristige F\u00f6rderer, die sich an einer Atelierpatenschaft oder an dem Rahmenprogramm beteiligen m\u00f6chten. Der F\u00f6rderer wird damit im Kunststandort Leipzig, aber auch international repr\u00e4sentiert. Publikationen, Ausstellungen, Vortragsreihen und begehbare Ateliers machen den k\u00fcnstlerischen Arbeitsprozess der internationalen K\u00fcnstler sichtbar. Die Tr\u00e4ger des Programms genie\u00dfen freien Zugang zu allen Veranstaltungen sowie die M\u00f6glichkeit zu individuellen Atelierbesuchen. Die Vermittlung von Inhalten zeitgen\u00f6ssischer Kunst und unterschiedlichen&nbsp;Kulturen ist ein wesentliches Anliegen des Programms wie auch die Herstellung des Kontakts zwischen K\u00fcnstlerschaft und \u00d6ffentlichkeit. Des Weiteren kann die Ausstellungshalle des LIAs als Veranstaltungsort genutzt und F\u00fchrungen durch das Programm gebucht werden. Die f\u00fcnf&nbsp;Ateliers und der 140 qm gro\u00dfe Ausstellungs- und Konferenzraum k\u00f6nnen besichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone\"><a href=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/LIA-Open-Studios_image.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"500\" src=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/LIA-Open-Studios_image.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5789\" srcset=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/LIA-Open-Studios_image.jpg 900w, https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/LIA-Open-Studios_image-768x427.jpg 768w, https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/LIA-Open-Studios_image-300x167.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><figcaption>Offene Ateliers im LIA. Foto (c) Nils A. Petersen, 2018<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong><br>GUT ZU WISSEN<br><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>LIA ist in nur 75 Minuten von Berlin aus st\u00fcndlich mit dem ICE erreichbar. Die Lage des Programms ist einmalig: es befindet sich auf einem 10 Hektar gro\u00dfen Gel\u00e4nde einer ehemaligen Baumwollspinnerei aus dem Jahre 1884. Die einzelnen Stockwerke der Geb\u00e4ude sind bis zu 2000 Quadratmeter gro\u00df mit f\u00fcnf Meter hohen Decken. Das Gel\u00e4nde hat seinen industriellen Charakter behalten und wird denkmalgerecht kulturell umgenutzt. Zurzeit leben und arbeiten ca. 120 K\u00fcnstler&nbsp;dort. Dreizehn Galerien sowie die gemeinn\u00fctzige Stiftung Halle 14 zur F\u00f6rderung zeitgen\u00f6ssischer Kunst sind Teil des Kulturareals. Drei Mal im Jahr findet der gut besuchte Gro\u00dfe Kunstrundgang in der <a href=\"http:\/\/www.spinnerei.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spinnerei Leipzig<\/a> mit lokalen und internationalen G\u00e4sten statt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong><br>TEAM<br><\/strong><br><a href=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Anna_Louise_Kratzsch-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6016 size-medium\" src=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Anna_Louise_Kratzsch-2-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Anna_Louise_Kratzsch-2-300x199.jpg 300w, https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Anna_Louise_Kratzsch-2-768x510.jpg 768w, https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Anna_Louise_Kratzsch-2-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Anna-Louise Rolland &#8211;&nbsp; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin, Gr\u00fcnderin, Kuratorin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anna-Louise Rolland wurde 1980 auf der Insel R\u00fcgen in Norddeutschland geboren. Sie lebte f\u00fcr ein Jahr 1997\/98 in den USA (Cincinnati) sowie in Spanien (Madrid) 2000\/2001 und erfuhr eine breite k\u00fcnstlerische Erziehung in der bildenden Kunst und der Musik bis sie an der Universit\u00e4t Leipzig das Studium der Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften im Jahr 2002 begann. Im selben Jahr wurde sie Stipendiatin eines bundesstaatlichen Stipendienprogramms (Evangelisches Studienwerk Villigst e.V.) f\u00fcr die gesamte Dauer ihres Studiums. Im Jahr 2004 kuratierte u.a. Frau Rolland ihre erste Gruppenausstellung in der Galerie Eigen &amp; Art und verbrachte 7 Monate in New York City, wo sie zwei Praktika am ISCP (International Studio und kuratorische Programm) und dem Brooklyn Museum of Art absolvierte. Als sie nach Leipzig zur\u00fcckkehrte, unterst\u00fctzte sie zun\u00e4chst die kulturpolitische Platform \u201eKulturpolitischer Salon\u201c sowie die Stiftung Federkiel (heute Halle 14 e.V.) auf der Baumwollspinnerei. Im Juli 2006 schloss sie ihr Studium mit einem Master in \u201ePost-Communist Studies in Contemporary Art\u201c am Courtauld Institute of Art in London ab. Zudem belegte sie einen halbj\u00e4hrigen&nbsp;Mandarinkurs in Peking und machte ein Praktikum am&nbsp;dortigen Goethe-Institut 2006\/07. Im selben Jahr absolvierte sie ihren&nbsp;Master in Kulturwissenschaften an der Universit\u00e4t Leipzig und gr\u00fcndete das LIA &#8211; Leipzig International Art Programme, eine gemeinn\u00fctzige Institution und K\u00fcnstlerresidenz, mit dem Ziel zeitgen\u00f6ssische Kunst und Kultur in Leipzig zu f\u00f6rdern und zu vermitteln. Das Programm startete mit einer&nbsp;Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Japan Foundation&nbsp;und der Japanischen Botschaft Berlin. Seitdem nahm Sie \u00fcber hundertf\u00fcnfzig K\u00fcnstler aus 40 L\u00e4ndern im LIA auf und kuratierte Ausstellungen in Leipzig, Berlin (Caps Lock Projekte, LIA`s tempor\u00e4rerer Projektraum 2010), New York City (Leipzig Calling, Ausstellung in der New York Academy of Art 2009), Paris (Leipzig-Heldenstadt?, Goethe-Institut 2014), Marseille und Lyon (Leipzig-Heldenstadt?, Goethe-Institut 2015), Madrid (Ikonisch &#8211; Das Bild als Referenz, Medienkunst und Fotografie Lateinamerikas und Deutschlands, Goethe-Institut\/ PhotoEspa\u00f1a 2015) sowie Leipzig (Paradigma Blickwechsel, in Kooperation mit Elke Pietsch im Tapetenwerk 2015).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/liap.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/laura_1.jpg\"><br><\/a><strong>Marina Diaz Molina \u2013 Programmkoordinatorin<br>Kontakt: marina.diaz@liap.eu (derzeit im Mutterschutz)<br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nicol\u00f2 Brezza &#8211; Assistent <\/strong><br><strong>Kontakt: assistent@liap.eu<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PROGRAMM LIA ist ein gemeinn\u00fctziges Atelierprogramm. 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