Jaee Tee (geb. in Malaysia) ist eine bildende Künstlerin, deren traumhafte Abstraktionen auf eine Welt im ständigen Wandel reagieren und die Spannung zwischen menschlicher Präsenz und Kräften offenbaren, die größer sind als man selbst. Ihre Arbeiten evozieren räumliche Tiefe und atmosphärische Qualitäten von nebligen Horizonten, fließendem Wasser, Wind und Reflexionen als Metaphern für Systeme, die sich der menschlichen Kontrolle entziehen. Im Mittelpunkt ihrer Praxis steht der negative Raum, der als lebendiges, atmendes Feld behandelt wird, das Gesten und Materialien in einen Dialog treten lässt und den Betrachter zu einer meditativen Begegnung einlädt. Einige ihrer Arbeiten enthalten Pigmente, Asche und andere natürliche Materialien, die aus der Erde gewonnen wurden und Erinnerungen und Zeit in sich tragen. Diese Materialien widersetzen sich, verwandeln sich und verhalten sich unvorhersehbar, was ihr erlaubt, zwischen Kontrolle und Hingabe zu vermitteln und dem Material eine eigene Wirkmächtigkeit zu verleihen.
Zeitraum: March – April


